Pressemitteilungen und Stellungnahmen

Tiere sind näher am Himmelreich als Menschen

Tiere säen nicht, Tiere ernten nicht und doch ist für sie gesorgt, wenn der Mensch nicht so negativ in die Tierwelt eingreifen würde.
Tiere haben einen hohen Jetzt-Zustand. Sie machen sich wegen der Zukunft keine Sorgen, weil sie dem Leben vertrauen. Sie lassen die Vergangenheit hinter sich. Sie klagen nicht und meckern nicht, sofern man ihnen die Freiheit gibt, die ihnen zusteht.
Genau deswegen und wegen dem starken Eingriff der Menschen in die Tierwelt kommen die Tiere direkt nach ihrem Tod in das Himmelreich.
Für Jesus waren die Menschen wichtiger, weil er genau diese erreichen musste, damit sie auch erfahren, dass für sie gesorgt ist.
Die Tiere bereichern diese Welt und sie machen sie bunter und wir können viel von ihnen lernen, besonders von ihrer Lebenseinstellung.

Ein Tierleben zwischen Leben und Tod

Oft sind Menschen dafür verantwortlich, wenn Tiere ihr Leben verlieren. Durch übermäßigen Fleischkonsum zum Billigpreis, durch Kleidergewinnung von Pelzen, durch Jagd sowie unter anderem durch Tierhass und Unfälle mit Tieren verlieren viele Tiere auf unwürdige Weise ihr Leben.
Aber auch das wochenlange Ausharren in großen dicht beengten Ställen und das Trimmen auf hohe Leistungserbringung kann man nicht als würdiges Leben bezeichnen. Eher kann hier gar nicht von Leben gesprochen werden. Aus unserer Sicht handelt es sich eher um ein Dahinvegetieren. Die Seele des Tieres ist doch schon innerlich zerbrochen und tot. Soviel unmenschliches Leid, dass die Menschen über die Tierwelt ausgegossen haben, ist kaum nachzuvollziehen.
Es ist schade, dass Gedanken, Worte und Taten von Wenigen, die zur Ausbeutung der Tierwelt beigetragen haben, so eine negative Entwicklung in der Tierwelt ausgelöst haben, die schon seit langem Selbstverständlichkeit geworden ist.
Hier gilt es anzusetzen und zu hinterfragen, ob wir das wirklich mittragen wollen. Wollen wir wirklich verantwortlich sein für Leid und Tod? Oder wollen wir allmählich der Tierwelt herzlicher begegnen?!
Es ist die Aufgabe des Einzelnen auf diese Ungerechtigkeiten wie wir mit der Tierwelt umgehen hinzuweisen und den Tieren eine Stimme zu geben.
Besonders die Politik mit ihren Möglichkeiten muss die Tiere mehr in den Mittelpunkt stellen und eine freundliche Tierpolitik praktizieren.
Der negative Umgang mit der Tierwelt fällt negativ auf uns Menschen zurück und wird uns früher oder später schädigen.
So wie wir behandelt werden wollen, so sollten wir auch mit anderen Lebewesen umgehen.
Eine Neuausrichtung ist dringend notwendig. Im Umgang mit Tieren brauchen wir ein anderes Verständnis.
Jeder im Einzelnen, solange die Politik nicht tätig wird, ist wichtig, um den Tieren eine neue Lebensperspektive zu ermöglichen.

Wie viel ist uns Leben wert?

Dieses Leben wurde jedem einzelnen Lebewesen geschenkt. Wir haben mit unserem Leben viele Möglichkeiten dieses zu gestalten. Wir haben Möglichkeiten auszuprobieren und an uns zu wachsen.
Wenn es um uns geht, dann ist uns Leben sehr wichtig und wir streben nach Erfüllung. Dies sei jedem gegönnt und die Rahmenbedingungen mögen dafür gegeben sein.
Besonders Nutztieren aber gönnen wir diese Freiheit und diese Erfüllung nicht. Aus reinem egoistischem Fleischkonsum in hohem Maß müssen viele Tiere künstlich zum Leben erweckt werden und ihre Zeit dicht beengt in großen monotonen Ställen verbringen. Sie erlangen in einigen Fällen den Schlachthof nicht, weil sie bereits vorher von anderen Tieren totgetrampelt werden oder durch Krankheiten umkommen. Sie müssen sich ständig den gleichen Gegebenheiten aussetzen und erblicken oft nie das Tageslicht. Sie lernen nie die Natur kennen. Sie lernen nie Würde kennen. Sie lernen im Grunde genommen nicht die Gnade anderer Lebewesen in Form von Menschen kennen.
Lebend werden die Tiere, wenn sie in kürzester Zeit ihr Schlachtgewicht erreicht haben, gefangen und in kleinen Containern dicht beengt gestopft. Sie werden zum Schlachthof gefahren und unter fragwürdigen Bedingungen getötet.
Milchkühe werden ausschließlich auf Leistung getrimmt und werden, wenn sie nicht mehr genügend erwirtschaften, einfach entsorgt.
Nutztiere werden nur wie wirtschaftliche Dinge benutzt ohne zu erkennen, dass wir hier Lebewesen systematisch ausbeuten. Diese Industrie in der Landwirtschaft ist so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass viel zu wenig hinterfragt wird was wir da eigentlich machen.
Leben, um nur auf den Tod zu warten?
Überschreiten wir hier nicht Grenzen? Die Grenzen der Würde? Die Grenzen des Respekts vor Leben?
Wer hat eigentlich festgelegt, dass Tiere uns Menschen so zu dienen haben? Wer greift hier so in das Leben von Lebewesen ein?
Nur weil Tiere nicht sprechen können und sich selbst keine Stimme geben können, können wir mit ihnen machen was wir wollen?
Nur weil der Mensch stärker ist kann er sich alles unterwerfen?
Wollen wir vielleicht mal diese Selbstverständlichkeit in der Landwirtschaft tiefgreifend in Frage stellen und neu ordnen?
Sich selbst ein schönes Leben zu gönnen heißt nicht dafür anderen ihr Leben zu nehmen oder ihr Leben einzuschränken.
Wir haben immer wieder von neuem die Chance eingefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen und uns allen ein partnerschaftliches Miteinander zu gewährleisten.
Ein schönes Leben lässt sich auch ohne übermäßigen Fleischkonsum sicherstellen. Wir könnten durch eine respektable Behandlung von Tieren unsere Erde vorbildlich an unsere Nachfahren übergeben und diese können froh sein so eine heile und vielfältige Tierwelt vorzufinden.
Suchen wir doch bitte die Gemeinschaft mit den Tieren und geben ihnen unsere Stimme!

Tierwelt

Haben wir eigentlich mal den vielen Tieren, die die Menschen in Haustiere, Nutztiere und Wildtiere kategorisieren, dafür gedankt, dass sie diese Welt so reich machen?
Tiere bereichern unsere Natur und unsere Seelen!
Mögen wir alle im Einzelnen darum bitten, dass sie uns dafür vergeben, dass wir Menschen so massiv in die Tierwelt eingegriffen haben und immer noch aktiv eingreifen.
Mögen wir alle darum bitten, dass sie uns dafür vergeben, dass wir vielen Tieren Leid und Qual angetan haben und immer noch antun.
Denen, die sich auf dieser Welt nicht vertreten können, mögen uns verzeihen für alles Unrecht.
Die lebenden und verstorbenen tierischen Seelen mögen wir achten und wahren.
Schlussendlich übernimmt jeder einzelne Mensch die Verantwortung für sein Handeln!

Theodor Heuss Zitat

Freies Leben für Tiere

Auch wenn es in der Bibel heißen mag, dass die Menschen über die Tiere herrschen sollen, so heißt das nicht, dass wir mit den Tieren machen können was wir wollen.

Viel mehr heißt das, dass wir die Tiere beschützen sollen und insofern über sie herrschen dürfen, dass wir ihnen die größtmögliche Freiheit gewähren und diese nicht durch menschliches Wirken beeinträchtigen.

Wir werden daran gemessen wie wir mit den Tieren umgehen und wie wir sie als Lebewesen schätzen. Die Tiere sind eine Prüfung für uns, um uns zu prüfen wie wir mit unserer gedanklich gesteuerten Macht umgehen.

Die Tiere sollen und dürfen das Gefühl haben, dass sie keine Angst vor uns haben brauchen und das sie genauso eine Lebensberechtigung auf dieser Welt haben wie wir Menschen.

Leider hat der Mensch so sehr in die Tierwelt eingegriffen, so dass vielen Tieren kaum noch Luft zum Atmen bleibt. Unschuldige Tiere, die sich nicht wehren können, werden in Zirkusse, Zoos, großen Ställen gesteckt, um vom Menschen begafft und ausgebeutet zu werden.

Die reine Gier und Langeweile des Menschen und der Eingriff in die Natur haben grausame Spuren in der Tierwelt hinterlassen. Die Tiere müssen sich einem menschlichen System unterwerfen, dass das positive Lebensbild und den Lebenswillen vieler Lebewesen verletzt.

Ich wünsche mir, dass wir unsere Verhaltensweisen gegenüber Tieren überdenken und wir uns die Möglichkeiten selbst bieten Tiere in der unmittelbaren Natur zu entdecken. Dies ist viel spannender als wenn Lebewesen für andere Lebewesen leiden müssen.

Gönnen wir einfach allen Lebewesen ihre Freiheit und ihren freien Willen.

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Bundesverband für verstorbene Tiere e.V. fordert die Möglichkeit einer gemeinsamen Bestattung von Mensch und Tier

„Da sich die Rolle des Haustieres in der Gesellschaft geändert hat, also das Haustier oft als vollwertiges Familienmitglied gesehen wird, sollte man auch über gemeinsame Bestattungsmöglichkeiten nachdenken“, meint der Vorsitzende Bernd Rehme. Dies könne beispielsweise auf extra freigehaltene Flächen eines Friedhofs möglich gemacht werden. „Jeder soll selbst bestimmen können und wenn es der letzte Wille eines Menschen ist, dann sollte man diesen auch erfüllen können“, so der Verbands-Vertreter weiter. „Es ist aus unserer Sicht nicht die Aufgabe der Gesellschaft darüber zu bestimmen, welchen Stellenwert man beim Begräbnis eines Tieres hat, sondern eines jeden einzelnen Menschen“, sagt Bernd Rehme. Beispielsweise könne man die Urne eines Menschen und die separate Urne seines Haustieres nebeneinander bestatten. Die zunehmende Bedeutung des Tieres und des Tierschutzes fordern dazu auf neue Wege zu gehen und sich dem Thema Tod neu zu nähern. „Besonders auch für Ältere ist heute oft das Tier der einzig verbleibende treue und nahe Begleiter, so dass es tröstlich sein kann, wenn man den letzten Weg gemeinsam gehen kann“, so Bernd Rehme.

Eine Stellungnahme zum Thema – Ökonomisierung der Tierbestattungsbranche – :

Ökonomisierung der Tierbestattungsbranche

Wenn Sie folgendem Link folgen, gelangen Sie zu einem Interview mit der Schweriner Volkszeitung:

Die letzte Ehre für den treuen Freund 

 
Menschliche Aufgabe
 
Wert und Würde

Trauer um ein Tier

Der neue Bundesverband für verstorbene Tiere e.V. setzt sich für die Belange von verstorbenen Tieren ein

Der neu gegründete Verein, Bundesverband für verstorbene Tiere e.V., kümmert sich um die Belange von verstorbenen Tieren.

Der gewählte Bundesvorsitzende Bernd Rehme meint, dass der Tierschutz nach dem Tod von Tieren weitergeht. „Es gibt viele Tierschutzvereine, die sich für bessere Bedingungen für lebende Tiere einsetzen. Dies ist auch sehr gut, aber es wird Zeit, dass auch verstorbene Tiere mehr Rechte bekommen und unterschiedlichste Situationen für verstorbene Tiere verbessert werden“, so Bernd Rehme. „Wert und Würde des Tieres müssen auch nach dem Tod geachtet und gewahrt werden“ gibt Bernd Rehme als oberstes Ziel bekannt.

Konkret geht es beispielsweise um die Vorgehensweisen beim Auffinden eines überfahrenen bzw. tot aufgefundenen Tieres. Der Verband übernimmt mit Hilfe ehrenamtlich Tätiger die Suche nach den Tierbesitzern, so dass sie die Gewissheit haben was mit deren Tier passiert ist und sich auf Wunsch um eine würdige Bestattung kümmern können bzw. das Tier beispielsweise von der Tierversicherung oder bei der Gemeinde abgemeldet werden kann.

Außerdem möchte der Verband sich dafür einsetzen, dass Pferde als Begleittiere anerkannt werden und in Deutschland eingeäschert werden dürfen. Nutztiere dürfen in Deutschland derzeit nicht bestattet bzw. eingeäschert werden und in diese Kategorie fällt auch das Pferd. Um also auch Pferdeliebhabern einen würdigen Abschied vom eigenen Pferd in Deutschland zu ermöglichen, ist es notwendig, dass eine Anerkennung des Pferdes als Begleittier erfolgt.

„Wir verstehen uns aber auch als Trauerbegleiter in schweren Stunden“, sagt der zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählte Jan Meyer. „ Zum Beispiel wollen wir in verschiedenen Regionen in Deutschland Trauertreffs für Menschen organisieren, die ihren tierischen Wegbegleiter verloren haben. Bei diesen Treffs treffen sich Gleichgesinnte, die durch gemeinsamen Austausch wieder Kraft tanken“, erklärt Jan Meyer.

Der als Bundesschatzmeister gewählte Martin Brinkmann fügt als einen Punkt noch hinzu, dass es im Tierbestattungsbereich noch keine Qualifizierungsmöglichkeit beispielsweise zur/zum geprüfte/n Tierbestatter/in gibt. Auch hier sieht der Verband noch Potenzial.

Auf der Internetpräsenz des Vereins www.verstorbene-Tiere.de finden Sie weitere Informationen rund um die Tätigkeiten des Verbandes.

Über neue Mitglieder, Spender oder ehrenamtlich Tätige freut sich der Verband.